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| De:Bug, 25/10/04 |
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Luciano & Serafin "Funk Excursion" (Cadenza 04)
Perkussiv und dunkel, wie man es von Luciano und Serafin wohl auch erwarten würde, schleichen die beiden Tracks vor sich her, als gelte es den Groove doch noch mal ganz genau unter die Lupe zu nehmen, ob sich da nicht doch etwas versteckt, dass man all die Jahre übersehen hatte. Ein Hitech-Sound, der sicherlich irgendwie auf weite Entfernung mit dem von Ricardo verwandt ist, aber dabei eher ein verwüstet überhitztes durch die Luft zitterndes Flair hat. Beide Seiten, sehr schwere und lange schlängelnde Monster, auf der Rückseite natürlich etwas pushender, aber eher so wie eine Klapperschlange pusht. |
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| De:Bug, 02/2/05 |
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Serafin "Kristall EP" (Bruchstuecke 17)
Serafin gehört ja zu den Zürchern, die einen seit einer ganzen Weile schon dafür begeistern können, dass Melodie und Minimalismus, swingende verspielte Beats und vertrackte Arrangements linearer Art immer wieder zu Tracks führen, die einen auf eine weite Reise nehmen können, ohne dabei auch nur einen Hauch von Kitsch, Trance, Disco oder was sonst noch grade so en vogue ist, im Gepäck haben zu müssen. 3 Tracks, die von Anfang an voller Flow sind, sich lange Passagen ohne Bassdrum erlauben können, aber dennoch weitertreiben, die Räume öffnen, die so abstrakt wie direkt sind, weitsichtig und knuddelig zugleich, dass einem der Atem wegbleibt und man trotzdem tief durchatmen kann. Magisch bis hin zum letzten Track mit schwitzerdütschem Sprechgesang. :-) |
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| De:Bug, 02/2/05 |
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V.A. "Post Office EP" (Telegraph 015)
Ist es schon wieder so weit? Nö, es sind einfach die Tracks, die noch fehlten von den Postoffice CDs. Und mit so schmackhaften Namen, dass wohl jeder, der die CDs nicht schon hatte, nicht daran vorbei kommt. Akufens "Oral3" von der ersten Compilation. Ricardo Villalobos erzählt was von seinem Leben ohne Frau, Luciano & Serafin könnten besser nicht getimed sein, und natürlich auch Daniel Bells "Rhodes 2". Keine Überraschungen, weil man die Tracks ja schon kennt, aber dennoch sehr willkommen. |
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| Groove, Nov 05 |
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| In Serafin's Starship Discothèque berühren nur die Zehnspitzen die Tanzfläche, so fein und federnd sind diese Grooves. Dieser Tanz setzt sich in den beiden Soundensembles fort, die den Track beleben und ein emotional sehr dichtes, physisch schwereloses Ballett aufführen. Schöne Platte. |
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| De:Bug, 02/11/05 |
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| Serafin, das merkt man schon an den ersten Takten, ist auf etwas ganz anderes aus. Er will weit hinaus. Er will nie mehr zurück. Er sucht diesen einen Track von dem man nicht mehr runter kommt. Diese Sequenz in der man sich einfangen lässt wie in einem Lichstrahl der einen einfach immer weiter treibt, ohne dass man sich noch um etwas anderes kümmern könnte und das gelingt ihm verdammt gut. |
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